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Einsatz bei größerem Waldbrand

Großer Feldberg, 09.05.2022
Am Montagnachmittag wurde die Bergwacht Großer Feldberg mit dem Stichwort „F Wald 2“ nach Glashütten alarmiert. Während sich diverse Helfer auf den Weg zur Wache aufmachten, klärte der diensthabende Einheitsführer mit der Leitstelle weitere Details. Hier stellte sich heraus, dass bereits seit einiger Zeit die Feuerwehr an der sogenannten „Kittelhütte“ einen größeren Waldbrand bekämpften. Der Fachberater Rotes Kreuz, der vor der Bergwacht an die Einsatzstelle alarmiert worden war, forderte die Allrad-Fahrzeuge der Bergwacht an, um den nicht-geländegängigen Regelrettungsdienst aus der rettungsdienstlichen Bereitstellung herauszulösen.
Somit rückte die Bereitschaft mit dem Bergrettungsfahrzeug, dem Notfall-Krankentransportwagen und dem All-Terrain-Vehicle zum Bereitstellungsort aus. Vor Ort übernahm der Abschnittsleiter Bergwacht die Kommunikation mit der Einsatzleitung und klärte ab, welche Aufgaben der Bergwacht bevorstehen könnten. Das Feuer war jedoch recht schnell wieder unter Kontrolle, sodass die Bergwacht, ohne tätig werden zu müssen, aus dem Einsatz entlassen werden konnte. Um 17:10 verließen alle Fahrzeuge der Bergwacht die Einsatzstelle und lösten gegen 18:00 Uhr die Einsatzbereitschaft an der Wache wieder auf.
 
2022 05 09 Waldbrand Glashütten k
 

 

Person aus Bachbett gerettet

Großer Feldberg, 08.05.2022

Nachdem die Bergwacht Großer Feldberg am Freitagnachmittag bereits einen gestürzten Radfahrer in der Elisabethenschneise an der Homburger Hütte versorgt und aus dem Wald gerettet hatte, waren die Bergretter mit ihrer Expertise in der Rettung aus schwierigem Gelände heute erneut gefordert.

Im Ortsgebiet von Glashütten-Oberems war der Bewohner eines Grundstückes am Emsbach einige Meter tief in das steile Bachbett abgerutscht und lag verletzt im Wasser. Gemeinsam mit dem Notarzt des ebenfalls alarmierten Rettungshubschraubers Christoph 77 und einer Rettungswagen-Besatzung aus dem Rheingau-Taunus-Kreis versorgten die Bergretter den Patienten und lagerten ihn in der Gebirgstrage. Zusammen mit den Einsatzkräften der mitalarmierten Freiwilligen Feuerwehr Oberems retteten sie ihn an einem Bergseil gesichert aus dem Bachbett, um ein erneutes Abrutschen zu vermeiden.

Vielen Dank an die Feuerwehr Oberems für die tatkräftige Unterstützung und die hervorragende Zusammenarbeit!

 

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